So werden unsere Banknoten hergestellt

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie unsere Geldscheine hergestellt werden und woraus sie bestehen? Dann sollten Sie jetzt weiterlesen. Der Bankenverband hat unter dem Titel Geldreise durch Deutschland eine neue Serie vorgestellt, die sich genau mit diesem Thema befasst und die wir Ihnen in diesem Zusammenhang empfehlen möchten.

Produktion in Leipzig

Unsere Banknoten werden entgegen der landläufigen Meinung nicht in der Berliner Bundesdruckerei, sondern zum Großteil in Leipzig bei der Druckerei Giesecke & Devrient produziert. In Berlin werden stattdessen Ausweis- und andere Identitästsdokumente hergestellt. Insgesamt wird die Produktion der Euro-Note auf 16 europäische Hochsicherheits-Banknotendruckereien verteilt.

Reine Baumwollfasern

Um Fälschungssicherheit sowie Beständigkeit zu gewährleisten wird für Banknoten reines Baumwollfaserpapier verwendet. Wasserzeichen und Sicherheitsfaden werden in einzelnen Arbeitsschritten in das Papier eingearbeitet.

Baumwolllager: Transportband zur Baumwollaufbereitung. © Fuchs/Bundesbank

Papiermaschine: Einlauf der Sicherheitsfäden, im Hintergrund die Papierbahn. © Fuchs/Bundesbank

Als zusätzliche Sicherheitsmerkmale werden verschiedene Druckplatten sowie –verfahren genutzt. Hier wird auf eine Kombination aus Offset- und Stichtiefdruck sowie dem Heißprägeverfahren für das Hologramm und dem Siebdruck für die Smaragdzahl mit Farbwechsel gesetzt. Die Herstellung eines einzelnen Scheins kostet ca. 8 Cent, die mittlerweile abgesetzte 500-Euro-Banknote kostete doppelt so viel.

So erkennen Sie, wo Ihre Banknote gedruckt wurde

Der erste Buchstabe in der Seriennummer des Geldscheins gibt an, aus welcher Druckerei dieser stammt. W steht für Leipzig, V für Madrid und T für Dublin.

Endverarbeitung / Notenschnitt: Palette mit Banknotenbogen © Thiel/Bundesbank

InfoBox

In diesem Video der EZB können Sie die Produktion der 20-Euro-Note verfolgen.

3 Kommentare zu “So werden unsere Banknoten hergestellt”

  1. Ralf Babatz sagt:

    und wie kommt die Druckerschwärze darauf, und was wird eigentlich in Königstein produziert, gehört dieser Zweigbetrieb zu Leipzig?

    Früher hat man in Königstein Uran gefördert. Was ist jetzt lukrativer, Uran oder Geld?

    Tschuldigung, es war ein Freitagsnachmittagsjux, ich habe nichts gegen Kernkraft einzuwenden.

    MfG Ralf Babatz

  2. Hallo Herr Blum,
    das ist keine Meinungsmacher-Werbeleiste, sondern ein Live-Ticker. Die Inhalte geben wir nicht vor.
    Gruß aus der Redaktion

  3. Blum Herbert sagt:

    Ihre MEINUNGSMACHER Werbeleiste oben von den ÖV Medien können Sie sich sparen, ob die böse Deutsche Bank ihre Investmenttätigkeiten durchrechnen muss, oder ob angeblich die Mehrheit der Bevölkerung die AFD ablehnt, hat hier nichts zu suchen.

Ihr Kommentar

Mit Absenden des Formulares nehme ich Ihre Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.

Ihr Kommentar ist öffentlich. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *