Was unser Mischfonds und Lena gemeinsam haben

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Was unser Mischfonds und Lena gemeinsam haben

Die Gunst der Fondsanleger …
Sucht man nach prominenten Deutschen, die im Mai 1991 geboren wurden, stößt man sofort auf den Namen Lena Meyer-Landrut. Der Mai 1991 war aber auch der „Geburtsmonat“ des DEGUSSA BANK-UNIVERSALRENTEN-FONDS. „Lena“ brauchte 19 Jahre, um heranzuwachsen, sich zur Sängerin zu entwickeln und beim Europäischen Song Contest die Herzen der Musikliebhaber zu gewinnen. Der DEGUSSA BANK- UNIVERSALRENTEN-FONDS musste zwar nicht erst erwachsen werden, sein Konzept als konservativer Mischfonds, der hauptsächlich in europäischen Anleihen investiert und in begrenztem Umfang auch Anlagechancen in Fremdwährungen und Aktien wahrnehmen kann, war bereits vollständig entwickelt. Auch Auszeichnungen gab es schon in jungen Jahren. Aber auch hier sollte es noch eine ganze Weile dauern, bis die erfolgreichsten konservativen Mischfonds die Aufmerksamkeit der Anleger gewinnen und sich später in ihrer Gunst endgültig durchsetzen konnten. Anders als in der Musikbranche, wo schon ein erfolgreicher Hit genügen kann, um einen Künstler zum Star zu machen, ist in der Fondsbranche ein jahrelanger Vorlauf notwendig, in dem sich die Investmentprodukte immer wieder bewähren müssen.

… gehörte erst den Rentenfonds …
In den 1980er- und zu Beginn der 1990er-Jahre dominierten reine Rentenprodukte den Fondsmarkt, mit einem Riesenvorsprung vor reinen Aktienfonds. Mischfonds fristeten ein Nischendasein. Wenn man sich die Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten jener Zeit anschaut, überrascht das nicht. In jener Zeit ließ sich mit Rentenanlagen infolge der erfolgreichen Inflationsbekämpfung der wichtigsten Notenbanken sehr viel Geld verdienen. Nennenswerte Kursrückschläge traten erst Ende der 1980er-Jahre auf, als die Märkte mehr und mehr von den ökonomischen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung geprägt wurden. Damit war die Mode der Rentenfonds aber noch nicht ganz vorüber. Vereinigungsbedingte Mehrausgaben hatten in Deutschland zu einer Sonderkonjunktur geführt. Die Bundesbank, bemüht, eine Konjunkturüberhitzung zu vermeiden und einen Wiederanstieg der Inflation zu begrenzen, reagierte mit kräftigen Zinserhöhungen. Den Anlegern boten sich nun Rentenfonds an, die in kurzlaufende Papiere mit bester Bonität, wie zum Beispiel Pfandbriefe, mit Renditen von über 9 Prozent investierten. Wer „brauchte“ da schon einen konservativen Mischfonds?

In dieser Zeit einen konservativen Mischfonds mit vermögensverwaltendem Charakter wie den DEGUSSA BANK-UNIVERSAL-RENTENFONDS aufzulegen, war mutig und innovativ zugleich. Sinn machte ein derartiges Konzept schon immer. Überlegungen, dass Anlageprodukte, die breit diversifiziert sind, unter Risiko-Ertragsgesichtspunkten spezialisierten Anlagen wie reinen Aktien oder Rentenprodukten vorzuziehen sind, hatten gerade im Jahr zuvor durch die Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises an Harry Markowitz für dessen portfoliotheoretische Arbeiten weiteren Auftrieb bekommen.

Aber warum über Portfoliotheorie nachdenken, wenn zweijährige Pfandbriefe 9 Prozent bringen? Die Antwort kam schnell. Die Bundesbank bekam die wiedervereinigungsbedingten Inflationsgefahren recht zügig in den Griff, und die Traumzinsen gehörten schon bald der Vergangenheit an.

… dann den Aktienfonds …
Aber als nun die Zinsen an den Rentenmärkten fielen, profitierten nicht die Misch-, sondern die Aktienfonds. Weltweit sinkende Zinsen, fallende Inflation, eine gute Weltkonjunktur und vor allem die starken Impulse aus dem Technologiesektor lösten einen Boom an den Aktienmärkten aus. Das neue Paradigma an den Kapitalmärkten lautete: Aktie schlägt Rente, bei Rückschlägen nachkaufen. So einseitig wie in den 1980er-Jahren die Rentenanlage favorisiert wurde, so einseitig galt nun die Gunst der Anleger den Aktien. Die Ernüchterung kam mit dem Platzen der Spekulationsblasen 2001.

… und nun den Mischfonds
Erneut folgte ein Paradigmenwechsel. Statt alles auf Renten oder alles auf Aktien zu setzen, fanden nun endlich Überlegungen zu einer ausgeglicheneren Risikoverteilung stärkere Beachtung. Zum ersten Mal in der Geschichte der Investmentfonds und zehn Jahre nach Auflegung des Degussa Bank Rentenfonds rückten Mischfonds in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses und starteten eine spektakuläre Aufholjagd in der Gunst der Anleger.

Daran änderte auch die Finanzkrise 2008 sehr wenig. Im Gegenteil. Obwohl auch die Mischfonds sich der Finanzkrise nicht entziehen konnten, zeigten sie sich insgesamt robuster als spezialisierte Produkte. In den folgenden Jahren nahm das Anlegerinteresse weiter rasant zu. Gratulation. Der DEGUSSA BANK-UNIVERSAL-RENTENFONDS ist heute einer der ältesten und zugleich erfolgreichsten deutschen Mischfonds. Viele Mitarbeiter haben im Laufe der Jahre dazu beigetragen. Ganz besonders möchten wir heute aber jenen Kollegen gratulieren, die vor 25 Jahren den Mut hatten, ein ganz neues Fondskonzept aufzulegen, und denen ganz im Sinne des WorksiteBankings der Kundennutzen wichtiger war als der aktuelle Modetrend.

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