Tagesgeld, Sparbrief, Wertpapiere – hauptsache Sparen!

©Bachmann

Tagesgeld, Sparbrief, Wertpapiere – hauptsache Sparen!

Haben Sie auch so einen Zettel auf dem Schreibtisch? Oder klebt er bei Ihnen am Bildschirm? Vielleicht haben sie das Ganze auch in digitaler Form als Memo im Smartphone? Die Rede ist von der To-Do-Liste.

Meine wird stetig länger. Dabei sollte sie doch endlich kürzer werden, damit am Wochenende auch mal wieder Zeit für schöne Unternehmungen ist. Nun gut, ich bin eine Frau der Tat und deshalb habe ich mir heute einen Tag frei genommen. Mit dem festen Ziel vor Augen, endlich Punkte auf dieser endlosen Liste zu streichen!

Die Postkorbübung

Kennen Sie noch die Postkorbübung aus dem Bewerbungstraining? Da sortiert man Aufgaben nach wichtig, dringend, etc. So gehe ich auch mit meiner Liste vor: Ich schiebe hin und her, ordne und priorisiere alles neu. So kristallisiert sich rasch ein Thema heraus, das ich wahrscheinlich recht schnell erledigen kann: Geldanlage. Das ist so etwas, das schiebe ich schon eine gefühlte Ewigkeit vor mir her. Früher war ich ein typischer Tagesgeldzins-Hopper.

Können Sie sich noch erinnern? Vor langer Zeit konnte man auf Tagesgeld- und Festgeldkonten recht hohe Zinsen bekommen. Wenn man dazu Zeit und Lust hatte, hat es sich damals gelohnt, zu schauen, wer die höchsten Zinsen anbietet und dann entsprechend von Bank zu Bank zu wechseln. Aber diese Zeiten sind nun schon lange vorbei. Zurzeit lohnt es sich nicht, Geld auf dem Tagesgeldkonto anzulegen. Es gibt zu wenig Zinsen. Aber was mache ich mit dem kleinen Überschuss, der am Monatsende noch auf dem Konto ist? Kann ich damit nicht irgendwie sinnvoll etwas anfangen? Ich glaube, jetzt ist Expertenrat gefragt. Ich greife zum Telefon und rufe meinen Kollegen in unserer Wertpapierabteilung an. Vielleicht hat der eine gute Idee.

Der Telefon-Joker

Die Könnerin:

Hallo, lieber Herr Kollege. Ich habe am Monatsende immer einen kleinen Geldbetrag übrig, den ich gerne sparen möchte. Haben Sie einen Tipp für mich? Was mache ich damit am besten?

Kollege:

Ja klar. Haben Sie schon mal über Fondssparen nachgedacht? Mit einem Fondssparplan können Sie regelmäßig sparen und vereinen damit zwei Ziele. Ein solcher Sparplan bietet Ihnen eine Ertragschance, d.h. am Ende kommt etwas heraus für Sie. Und zweitens sind Sie damit sehr flexibel. In der aktuellen Nullzinsphase ist das eine sehr interessante Alternative zur Geldanlage auf Tages- oder Festgeldkonten.

Die Könnerin:

Das klingt gut! Wie funktioniert das genau mit dem Fondssparen?

Kollege:

Ein Fonds ist sozusagen ein Topf von verschiedenen Aktien. Es gibt aber auch Mischfonds, in denen Sie nicht nur Aktien, sondern auch Rohstoffe, andere Wertpapierarten u.ä. finden. Es ist bekannt, dass vor allem Aktien aber auch immer ein gewisses Risiko bergen. Mit einem Fonds reduziert sich dieses Risiko, da in verschiedene Papiere investiert wird, so dass ein Verlust bei einer Aktie, durch Gewinne in anderen ausgeglichen wird. Es gibt dazu einen schönen Spruch: „Lege nicht alle Eier in einen Korb.“ Das ist eine klassische Börsenregel. Besonders wenn man sich an der Börse und mit Wertpapieren nicht gut auskennt, ist es sinnvoll, nicht in einzelne Papiere, sondern in Fonds zu investieren.

Ein Fondssparplan ist sehr flexibel. Sie können schon geringe Beträge anlegen und können entscheiden, ob Sie monatlich, halbjährlich oder vierteljährlich einzahlen möchten. Sie können die Rate auch stoppen, den Fonds tauschen und die Sparrate verändern. Das heißt, ein Fondssparplan bietet Ihnen die Möglichkeit, ihn immer an Ihre jeweiligen Lebensumstände anzupassen.

Die Könnerin:

Ich glaube, Sie haben mich schon fast überzeugt. Aber woher weiß ich denn, welcher Fonds der richtige für mich ist? Es gibt doch sehr viele verschiedene Fonds, oder?

Kollege:

Das ist richtig. Am besten besprechen Sie das mit Ihrem Bankberater. Es gibt mehrere tausend Fonds am Markt, von denen viele auch über Sparpläne erworben werden können. Ihr Berater sucht je nach Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen mit Ihnen zusammen den für Sie passenden Fonds aus. Sie können auch die vom Arbeitgeber gezahlten Vermögenswirksamen Leistungen für einen Fondssparplan verwenden. Das ist ein ideales Instrument, um diese Zahlungen anzulegen.

Die Könnerin:

Aber ich brauche auf jeden Fall ein Depot, oder?

Kollege:

Ja, ein Depot brauchen Sie. Das ist sozusagen die Verwahrstelle für Ihre Fondsanteile. Bei der Degussa Bank ist das Depot kostenlos, wissen Sie das schon?

Die Könnerin:

Stimmt. Das ist natürlich super. Mit einem kostenlosen Depot kann ich jedes Jahr viel Geld sparen. Kann ich den Fondssparplan denn auch nutzen, um für mein Kind Geld für später zurück zu legen?

Kollege:

Gerade dafür ist ein Fondssparplan ideal. Je jünger man ist, desto höher kann die Aktienquote sein, denn Schwankungen werden im Laufe der vielen Jahre ausgeglichen. Zudem kauft der Fonds Anteile antizyklisch zu. Ist die Sparrate fällig und der Kurs gerade niedrig, kaufen Sie verhältnismäßig mehr Anteile, von denen Sie in Zeiten höherer Kurse dann profitieren durch die größere Zahl an Anteilen.

Ich gebe Ihnen mal ein Rechenbeispiel: Wenn Sie zur Geburt Ihres Kindes mit dem Fondssparen anfangen und monatlich 50 Euro einzahlen, dann können Sie Ihrem Kind zum 18. Geburtstag – bei einem durchschnittlichen Ertrag von 4 % p.a. – ein Geschenk von ca. 15.700 Euro überreichen. Wobei man dieses Geld natürlich nicht voll und ganz in ein Geschenk investieren muss, sondern auch für die Ausstattung der ersten eigenen Wohnung nutzen kann. Oder man unterstützt damit eine Ausbildung oder das Studium des Kindes. So oder so wird sich Ihr Kind darüber sicher freuen.

Der Ertrag von 4% p.a. ist übrigens sehr konservativ angesetzt. Der Ertrag kann auch höher liegen. Aber es muss ja auch nicht immer ein Aktienfonds sein. Man kann auch in einen Mischfonds investieren, der etwas weniger Ertrag erzielt aber mit entsprechend reduziertem Risiko.

Die Könnerin:

Apropos Risiko: Ich bin gerne auf der sicheren Seite. Was ist denn, wenn ich das angelegte Geld ungeplant brauche?

Kollege:

Ein Fondssparplan ist sehr flexibel. Sie können die Einzahlungen jederzeit pausieren oder auch ganz stoppen. Dabei sollten Sie sich aber immer die aktuelle Börsenphase anschauen. Sind die Kurse zum Beispiel gerade niedrig, kann ein Verkauf dann natürlich auch mit Verlusten verbunden sein.

Die Könnerin:

Ok, überzeugt! Wo kann ich einen Fondssparplan abschließen?

Kollege:

Sie können viele Fondssparpläne auch online abschließen. Wenn Sie sich aber nicht so gut auskennen oder noch unsicher sind, welcher Fonds der richtige für Sie ist, würde ich Ihnen empfehlen, sich an Ihre Hausbank zu wenden und dort beraten zu lassen.

Die Könnerin:

Vielen Dank für die vielen Infos! Jetzt kann ich den Punkt „Geldanlage“ auf meiner langen To-Do-Liste endlich abhaken und weiß, was ich zu tun habe!

Ich lege auf und vereinbare gleich einen Termin mit meinem Bankberater. Und jetzt freue ich mich! Nachdem ich heute so viel erledigt habe, kann ich die freie Zeit am Wochenende ausgiebig mit meiner Familie nutzen und zum Beispiel endlich mal wieder in unsere Lieblings-Pizzeria gehen! 🙂

InfoBox

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Sollten Sie bereits über ein Depot verfügen, finden Sie dort auch weitere interessante Angebote.

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