Das ändert sich 2017 im Straßenverkehr

© Jenny Sturm/Fotolia.com

Das ändert sich 2017 im Straßenverkehr

Im neuen Jahr ändert sich einiges im Straßenverkehr. Der ADAC fasst die geplannten sowie bereits beschlossenen Änderungen kurz zusammen:

Fahrrad

In Deutschland müssen Radfahrer ab 01. Januar 2017 die Verkehrsampeln für den Fahrverkehr beachten, sofern keine besonderen Radfahrerampeln vorhanden sind. In diesem Fall waren bisher die Fußgängerampeln verbindlich.

Mit dem Inkrafttreten der Änderung der Straßenverkehrsordnung zum 14. Dezember 2016 können außerdem Radfahrer mit bestimmten Elektrorädern auch Radwege nutzen – außerorts generell, innerorts, wenn dies mit einem neuen Hinweisschild freigegeben wird.

Aufsichtspersonen dürfen Kinder mit Fahrrädern auf Gehwegen begleiten. Daneben können Kinder unter acht Jahren wählen, ob sie alternativ zum Gehweg einen baulich getrennten Fahrradweg benutzen.

Tempo 30

Vor Schulen, Kitas und Seniorenheimen kann nun auch auf Vorfahrts- und Durchgangsstraßen leichter Tempo 30 verhängt werden. Die Behörden müssen nicht mehr nachweisen, dass solche sensiblen Stellen Unfallschwerpunkte darstellen.

Rettungsgasse

Ab sofort ist ebenso geregelt, wo auf Autobahnen und großen Bundesstraßen eine Rettungsgasse für Polizei und Rettungskräfte gebildet werden muss. Schon bei stockendem Verkehr ist die Gasse bei mindestens zwei Streifen pro Richtung „zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen“ frei zu halten – also auch bei mehr als drei Spuren zwischen der ganz linken und den beiden daneben.

Tabletverbot

Für 2017 ist weiter eine Gesetzesänderung beim Handyverbot am Steuer geplant, das künftig weitere Geräte wie beispielsweise Tablets umfassen soll. Zudem ist eine Erhöhung der Bußgelder für diese Verstöße in der Diskussion.

Car-Sharing

Im kommenden Jahr soll außerdem das Carsharing-Gesetz in Kraft treten. Es definiert, was unter dem Begriff Carsharing-Fahrzeug zu verstehen ist und wie diese Fahrzeuge zu kennzeichnen sind. Auch sollen sie von Parkgebühren befreit werden können. Ein neues Verkehrsschild soll Carsharing-Parkflächen kennzeichnen. Das Gesetz schafft die Grundlage, um im Wege einer Verordnung den kommunalen Straßenverkehrsbehörden die Möglichkeit zu geben, separate Parkflächen für Carsharing-Fahrzeuge ausweisen zu können.

Im Ausland

Auch im Ausland gibt es Änderungen für Auto- und Motorradfahrer. So heben Italien und die Niederlande zum 01. Januar 2017 die Geldsanktionen für Verstöße im Straßenverkehr an. Wer in Italien ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, dem droht künftig ein Führerscheinentzug von bis zu zwei Monaten. Für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse würde dies einem Fahrverbot in Italien gleichkommen. In Frankreich besteht für Motorradfahrer seit 20. November 2016 eine Handschuhpflicht.

via positiv-magazin

3 Kommentare zu “Das ändert sich 2017 im Straßenverkehr”

  1. Rolf Freitag sagt:

    Spanien;
    Im Auto Rauchen, wenn Kinder unter 18 Jahren mit fahren ist Verboten > Strafe €250.-
    Telefon ohne Fernsprecheinrichtung während der Fahrt €250.- + 3 Punkte
    12 km/h zu schnell € 100.-, 20 km/h zu schnell € 250.- + 3 Punkte
    ab 0, 3 ‰ Alkohol € 600.-

    1. D.haar sagt:

      Das rauchen in fahrzeugen sollte auch verboten werden …wo ist der unterschied zwischen handy oder zigarette in der hand ? Problem idt die reaktion der zigarettenindustrie… oder ?

    2. Lars sagt:

      Der Unterschied liegt einfach darin, dass Rauchen keine Konzentration erfordert, im Gegensatz zum Telefonieren.
      Wir wollen ja auch nicht essen, trinken oder Kaugummikauen wärend der Fahrt verbieten.
      Nein, ich möchte nicht die Raucher in Schutz nehmen und mit Kindern im Auto ist das einfach Körperverletzung. Dennoch sind wir in einem freien Land und müssen nicht alles reglementieren.

Ihr Kommentar

Mit Absenden des Formulares nehme ich Ihre Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.

Ihr Kommentar ist öffentlich. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *