Beschlagene Autoscheiben erhöhen Unfallrisiko

© animaflora/Fotolia.com

Beschlagene Autoscheiben erhöhen Unfallrisiko

Ins Auto einsteigen, Zündschlüssel umdrehen und losfahren? Im Winter verhindern beschlagene und vereiste Scheiben oftmals einen schnellen Start. Denn: Ist die Feuchtigkeit erst mal im Auto, verschwindet sie nicht mehr so einfach. AUTO BILD erklärt in der aktuellen Ausgabe 2/2016, woher die Nässe kommt und was man dagegen tun kann:

„Beschlagene Scheiben erhöhen das Unfallrisiko und müssen unbedingt beseitigt werden“, so AUTO BILD-Mitarbeiter Bendix Krohn: „Feuchtigkeit bedeutet nicht unbedingt ein undichtes Auto. Schon einfache Handgriffe sorgen für einen trockenen Innenraum.“ Fahrzeugpflege ist das wirksamste Mittel gegen beschlagene Scheiben. Daher sollten Lüftungsschlitze und Abläufe regelmäßig überprüft und gereinigt werden, um die Feuchtigkeit aus dem Auto zu vertreiben. Auch die Windschutzscheibe muss regelmäßig von Laub befreit werden.

Eine oft übersehene Ursache für Feuchtigkeit ist außerdem ein verschmutzter Innenraumfilter, der für zu wenig Luftdurchsatz sorgt. Alle 15.000 Kilometer sollte er daher ausgewechselt werden. Gerade bei älteren Autos liegt der letzte Austausch aber oft länger zurück. Dabei kann der Wechsel auch von Laien bei den meisten Autos in nur einer halben Stunde erledigt werden. Weitere praktische Trockenleger: Mit Granulat gefüllte Entfeuchter, die einfach ins Fahrzeug gelegt und anschließend an der Heizung getrocknet werden.

„Staut sich Nässe im Auto allerdings durch eine defekte Dichtung an Türen, Fenster oder Schiebedach, bekommt man das Fahrzeug nur durch einen aufwendigen Austausch der Dichtungen trocken“, so Krohn.

(ots) – positiv-magazin.de

Ihr Kommentar

Mit Absenden des Formulares nehme ich Ihre Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.

Ihr Kommentar ist öffentlich. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *