500-Euro-Schein wird bis Ende des Jahres endgültig abgeschafft

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500-Euro-Schein wird bis Ende des Jahres endgültig abgeschafft

Zum Ende des Jahres 2018 wird die größte Euro-Banknote ersatzlos abgeschafft. Zwar bleibt sie auch weiterhin gültig, es werden jedoch keine neuen Scheine mehr ausgegeben und die alten schrittweise aus dem Verkehr gezogen. Wird bspw. ein 500-Euro-Schein bei einer Bank eingezahlt, leitet ihn diese direkt an die Zentralbank weiter. Demzufolge müssen künftig deutlich mehr 200er- und 100er-Scheine gedruckt werden.

Keine Bargeldabschaffung!

Die EZB begründet die Abschaffung der 500ers mit der Vermutung, dass überwiegend kriminelle Organisationen mit den großen Banknoten in Berührung kommen. Für private Haushalte spiele der Schein hingegen kaum eine Rolle. Eine generelle Abschaffung des Bargelds ist daher nicht zu befürchten.

Neue 100- und 200-Euro-Scheine ab Mai 2019

Die sogenannte „Europa-Serie“, das ist die zweite seit 2013 ausgegebene Euro-Banknotenserie, bekommt im kommenden Jahr neue Banknoten. Die 100- und 200-Euro-Scheine erhalten eine kosmetische Auffrischung und werden darüber hinaus um weitere Sicherheitsmerkmale ergänzt.

5 Kommentare zu “500-Euro-Schein wird bis Ende des Jahres endgültig abgeschafft”

  1. Peter Meier sagt:

    Immer wenn es um mehr Geld geht, z.B. Autokauf, Hauskauf, Zahnarzt, selbst Autoreparatur oder Gartenarbeiten überschreiten schon die Summe von 5000 EUR, funktioniert weder EC-Karte noch Kreditkarte noch PayPal. Und mir wird richtig mulmig wenn ich grössere Beträge, z.B. 50000 EUR per Onlinebanking oder noch schlimmer Sofortüberweisung übertragen soll wo weder Plausibilitätsprüfungen noch Namensabgleich gemacht werden und alle Fehler auf mich abgewälzt werden und keinerlei Rückholmöglichkeit besteht.
    Ich muss mit Bargeld bezahlen, soll ich nun Geldkoffer kaufen ? Wie schlimm erst für die Händler, müssen die nun Geldtransporter beschaffen ? Die größte Menge an 500er Noten liegen angeblich in den milliardenschweren Bargeldreserven der Banken, die sonst für Einlagen Zinsen an die EZB zahlen müssten, nicht bei Kriminellen, die haben 20er und 50er aus Drogengeschäften als branchenübliche Stückelung.
    Also alles Betrug, es geht bei der Abschaffung um ganz anderes als behauptet.

  2. Schmitt sagt:

    Man muss kein Hellseher sein um zu sehen, dass der 200er der nächste ist und dann vllt. auch noch der 100er.
    Falls nicht schon vorher die Bargeldabschaffung daher kommt…

  3. Horst sagt:

    Ich bin davon nicht begeistert, obwohl ich keiner kriminellen Vereinigung angehöre!
    Solange Überweisungen – auch an Wochenenden – nicht in Sekundenschnelle vollzogen sind, ist es z. B. bei einem Kauf eines Fahrzeugs erforderlich, in bar zu zahlen. Andernfalls müssen Käufer oder Verkäufer im Voraus liefern und riskieren damit einen Totalverlust.
    Bei Barzahlung sind ein paar 500er übersichtlicher als “kleinere” Scheine.

  4. MARKUS DIWALD sagt:

    DIE ABSCHAFFUNG DER BANKNOTE, HABEN WIR WIEDER EINMAL DEN AMERIKANER ZU VERDANKEN. DAS SIEHT MANN WIEDER EINMAL WIE STARK DIE EZB, MIT IHREM DRAGI IST. GUTE NACHT DEUTSCHLAND.

  5. Achim Benoit sagt:

    Diese Argumentation beinhaltet Bevormundung aller Menschen und ist völlig aus der Luft gegriffen. Gallopierender Kapitalismus zugunsten der Staatskontrolle

    Die EZB begründet die Abschaffung der 500ers mit der Vermutung, dass überwiegend kriminelle Organisationen mit den großen Banknoten in Berührung kommen. Für private Haushalte spiele der Schein hingegen kaum eine Rolle.

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