So viel Bargeld befindet sich in deutschen Portemonnaies

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So viel Bargeld befindet sich in deutschen Portemonnaies

Dass Deutschland das Land der Barzahler ist, dürfte allgemein bekannt sein. Doch auch der Rest der EU setzt überwiegend auf Scheine und Münzen. In einer aktuellen Studie der EZB wurde erfasst, wie viel Bargeld unsere europäischen Nachbarn und wir durchschnittlich mitführen.

Über 100 Euro im Geldbeutel

Die Deutschen führen die Bargeld-Liste der EZB an. 103 Euro führt jeder Bundesbürger in etwa mit sich. Luxemburg ist uns mit nur einem Euro weniger sehr ähnlich. Auf Platz drei liegen leicht abgeschlagen die Österreicher mit 89 Euro. Am wenigsten Bargeld in der Tasche haben die Franzosen und Portugiesen mit 32 bzw. 29 Euro.

Knapp 80 Prozent aller EU-Transaktionen in bar

Laut der Studie sind gerade einmal etwas mehr als 20 Prozent aller Transaktionen innerhalb der EU mit Karte beglichen wurden. Dazu zählen sowohl klassische Verfahren als auch das kontaktlose Bezahlen via NFC-Chip für Beträge bis 25 Euro.

Obwohl die Karte als Zahlungsmittel beliebter ist – 43 Prozent der Befragten geben an, diese Zahlungsart zu bevorzugen – sieht der Alltag paradoxerweise anders aus. Dies lässt sich jedoch einfach erklären: Da Kleinstbeträge wie z. B. das Brötchen beim Bäcker oder der Kaffee To Go in der Regel bar bezahlt und vom Verbraucher nicht als Transaktion wahrgenommen werden. Bei größeren Beträgen wird in der Tat relativ häufig zur Karte gegriffen. Hier liegt der Bargeld-Anteil bei nur noch 54 Prozent.

Wie viel Bargeld führen Sie mit sich?

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